Rumpfformen von Hausbooten


Bei der Wahl des Rumpfes muss man einige Faktoren einbeziehen. Welche Form brauche ich? Welches Baumaterial macht Sinn? Soll das Boot selbst fahren oder wird es geschleppt? Muss der Rumpf Eis aushalten? Welche Aufbauten sind geplant? Ein Vergleich ist aufgrund der unterschiedlichen Parameter nur schwer anzustellen. Ratsam ist es, nur Boote mit der gleichen Rumpflänge und Breite zu vergleichen.

Rumpfstabilität Baumaterialien und die damit verbundene Masse haben eine größere Auswirkung auf die allgemeine Stabilität des Hausbootes als die Form des Rumpfes. Während auf einem Betonponton mehrere Hundert Tonnen Gewicht zusammenkommen können und sich ein Tiefgang von bis zu zwei Metern einstellt, sind Schwimmkörper aus glasfaserverstärktem Sandwichmaterial so leicht, dass oft wenige Zentimeter Tiefgang ausreichen, um das Gesamtgewicht zu tragen.

Einrümpfen Bei der Rumpfplanung sollte man bereits an die Energieversorgung des Hausbootes denken. Beim Einbau der Technik im Rumpf, dem „Einrümpfen“, besteht so der Vorteil, dass man von Anfang an Platz spart und weiteren Stauraum an Deck gewinnt.

Pontons
Pontons

  • sind meist aus Stahl oder Beton in Form eines Quaders gebaut (auch wenn die Seitenflächen leicht schräg gestellt sind).
Rumpf
Rumpf

  • Der Rumpf ist häufig aus Stahl, Aluminium oder Kunststoff.
  • Der Schwimmkörper verfügt über unterschiedliche Enden, die zusammenlaufen und deren Unterseite schräg ist oder gekrümmte Bereiche aufweist.
  • Man unterscheidet Ein- und Mehrrumpfboote.
  • Ein Einrumpfboot ist grundsätzlich besser für die Fahrt geeignet.
Einrumpfboote
Einrumpfboote

  • haben geringen Tiefgang, wenn das Gewicht des Bootes nicht übermäßig groß ist.
  • Somit sind sie auch für flache Gewässer und Kanalfahrten geeignet.
  • Die große Lateralfläche unter Wasser fördert eine gute Kursstabilität.
Mehrrumpfboote
Mehrrumpfboote

  • sind meist Katamarane. Sie bestehen aus zwei Schwimmkörpern, die fest miteinander verbunden sind und werden oft geschlossen gebaut.
  • Allenfalls Flüssigkeitstanks werden in den Schwimmkörpern untergebracht.
  • Mehrrumpfboote haben eine gute Gesamtstabilität.
  • Die Systemtechnik ist meist im Wohnraum untergebracht.